„Lehramtsstudierende nicht als Vertretungskräfte verheizen!“

Die Hälfte der hessischen Lehramtsstudierenden arbeitet bereits während des Studiums an Schulen. Die GEW Hessen sieht sich in ihrer Kritik an den Folgen des Lehrkräftemangels bestätigt: Die Landesregierung muss die Attraktivität des Lehrkräfteberufs steigern und Qualifikationsprogramme für langjährige Vertretungslehrkräfte schaffen.


22.12.2025

Hessen

Pressemeldung

GEW Hessen


  • © www.pexels.com

    Lehramtsstudierende sind mittlerweile im großen Stil an den Schulen tätig, um die Lücken notdürftig zu füllen, die der massive Lehrkräftemangel aufgerissen hat.

https://doi.org/10.17192/openumr/342.

An der Studie beteiligten sich über 5.000 Lehramtsstudierende. Hiervon gaben 50 Prozent an, bereits an Schulen zu arbeiten. Selbst Studierende in den ersten beiden Semestern, die noch am Anfang ihrer Ausbildung stehen, sind bereits zu einem Drittel an Schulen tätig. Ein Großteil der Studierenden wird fachfremd eingesetzt. Sie unterrichten auch überwiegend Unterrichtsfächer, die sie überhaupt nicht studieren. Zudem sind viele in einer Schulform tätig, die nicht ihrem Studiengang entspricht. Besonders betroffen sind Grundschulen sowie Haupt- und Realschulen.

Eine besondere Zahl von Studierenden übernimmt Aufgaben in der Notenvergabe oder als Klassenleitung. 26 Prozent geben an, dass sie mündliche Leistungen bewerten, 25 Prozent, dass sie Klassenleitungsaufgaben übernehmen und 24 Prozent, dass sie schriftliche Leistungen benoten. 14 Prozent stellen sogar Zeugnisse aus.



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