
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) fordern Kommunen deutschlandweit dazu auf, Schulwege durch Tempo 30 sicherer zu machen. Diese Möglichkeit besteht seit der Novelle der Straßenverkehrsordnung im Jahr 2024, sie wird bislang jedoch kaum genutzt.
12.12.2025
Bundesweit
Pressemeldung
Deutsche Umwelthilfe e.V
Nur 5 Prozent der Schulwege in Deutschland sind sicher – das hat kürzlich ein Bericht des Deutschen Verkehrssicherheitsrats gezeigt. Das Infopapier der DUH „Sicher zur Schule: Tempo 30 an Schulen und auf Schulwegen“ klärt nun über die Möglichkeiten auf, im Schulumfeld Tempo 30 anzuordnen, und unterstützt Eltern und engagierte Bürgerinnen und Bürger dabei, sich bei ihrer Kommune für sichere Schulwege einzusetzen.
Dazu sagt beispielsweise Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH: „Tempo 30 ist ein ganz zentrales Mittel, um die Sicherheit auf dem Schulweg zu erhöhen. Wir fordern Kommunen deutschlandweit auf, alle Möglichkeiten für mehr Tempo 30 zu nutzen, Schulwege systematisch zu erheben und auf allen relevanten Straßen Tempo 30 einzuführen Ausreichen, um Tempo 30 zu erlauben, solange die Schüler nicht auf der Fahrbahn laufen, haben wir in unserem Infopapier dargelegt, wann Tempo 30 an Schulen und auf Schulwegen möglich ist. Wir rufen alle Bürgerinnen und Bürger auf, die genug von faulen Ausreden haben, auf unserer Website.
Maike Finnern, Vorsitzende der GEW, ergänzte: „Wir müssen dafür sorgen, dass der Schulweg der Kinder und Jugendlichen so sicher wie möglich ist. Tempo 30 ist ein sehr wichtiger Schritt, dieses Ziel zu erreichen.
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Das Infopapier ist im Rahmen des Projekts „Pop-up-Mobilitätswende“ entstanden, das von der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert wird.
